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Jubeljahr wirft Schatten voraus:

Nord-Ost-Oberfranken-Pokal feiert 2020 sein 50-Jähriges Bestehen

(gpp) – „Es ist nicht mehr wegzudiskutieren!“, mit diesen Worten stimmte der Sprecher des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO), der Bindlacher Thomas „Tommy“ Fleischer die Teilnehmer der diesjährigen Termin-Tagung in Naila auf das bevorstehende, 50-Jährige Jubiläum der ältesten und räumlich größten Motorsport-Veranstalter-Gemeinschaft „Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO)“ ein. Die Tagung fand ausnahmsweise aufgrund von noch nicht fertig gestellten Renovierungsarbeiten, anstatt im Vereinsheim des AMC Naila im Gailer Weg, in der Gaststätte „Froschgrün“, stattfand.
Dort wurde dann das ganz normale ´Prozedere` abgearbeitet: die Berichte über das abgelaufene Sportjahr 2019 gegeben. Fünf Orientierungsfahrten, fünf Rallyes, fünf PKW-Geschicklichkeits-Turniere, zehn Slalom-Veranstaltungen und zehn Cross-Slaloms konnten erfolgreich und vor allem unfallfrei durchgeführt werden. Dann wurde der Rechenschaftsbericht über die Finanzen vorgelegt, welche sich immer im Plus-Bereich bewegen und schließlich über Zeitpunkt und Ort der Ausrichtung der Siegerehrung für das Jahr 2019 sowie der am gleichen Abend stattfindenden 50-Jahr-Feier diskutiert. Sie wird am Samstag, den 29. Februar 2020 in Erbendorf stattfinden und der Motorsportclub (MSC) Wiesau wird sich um die Ausrichtung und Organisation kümmern.
Danach ging es um Neu- bzw. Wiederaufnahmen bzw. Austritte: Der RTC Bad Berneck wird die Veranstalter-Gemeinschaft wegen mangelndem Motorsport-Nachwuchs verlassen, was die Anwesenden einhellig bedauerten.
Breiten Raum nahm schließlich die Terminplanung der Saison 2020 ein, die bis auf ganz wenige Termin-Überschneidungen jedoch problemlos abgearbeitet werden konnte. Danach werden im kommenden Jahr neun Orientierungsfahrten durchgeführt, fünf Rallyes, neun Slalom-Veranstaltungen, sechs Cross-Slaloms und voraussichtlich wieder drei PKW-Geschicklichkeitsturniere stattfinden.
Dann ging es etwas ausführlicher um die Ausgestaltung der 50-Jahr-Feier des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals, die mit besonderen Show-Einlagen aufgewertet werden soll.
Am Ende wurde die nächste Terminsitzung im Jahr 2020 auf den 7. Dezember 2020 festgelegt, und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bis dahin sowohl für den Sprecher des NOO-Pokals, Thomas Fleischer (AMSC Bindlach), als auch für den bisherigen Auswerter Günter „Lupo“ Porst (Plattling) Ersatzpersonen gefunden werden müssen, da beide NOO´ler ihre langjährigen und erfolgreich ausgeführten Positionen mit Ablauf des Jahres 2020 aus Altersgründen zur Verfügung stellen.
Weitere Informationen und vor allem alle Termine im Detail gibt es im Internet unter
www.noo-pokal.de

Gerd Plietsch


Marktredwitzer Langstrecken-Orientierungsfahrt führt in die Tschechien:

Pressecker Routiniers Strößenreuther/Denzler holen sich Gesamtsieg

(gpp) – Die für den MSC Presseck startenden Rallye-Sport-Routiniers Horst Strößenreuther (Falls) und Beifahrer-Legende Erich Denzler (Ort b. Helmbrechts) holten sich mit einer fehlerfreien Fahrt den Gesamtsieg der 1. Langstrecken-Orientierungsfahrt des MSC Marktredwitz.
Eine Woche vor der Veranstaltung war die Starterliste noch nicht einmal zweistellig, aber bis zum Start am vergangenen Samstagmittag, füllte sich das Feld der Teilnehmer zwar doch noch auf 14 Starter – was aber in keiner Relation zu den sonst üblichen Starterzahlen des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) stand. Das Fehlen der frankenwäldischen „Hautevolee“ des Orientierungssports ärgerte nicht nur Streckenchef Rudolf Schöpf (Fichtelberg), sondern auch seine Marktredwitzer Vereins-Kollegen, „Das werde ich zur Sprache bringen!“, schimpfte MSC-Vize Helmut Krämer (Marktredwitz). Scheinbar konnte die beim Saisonauftakt vor vierzehn Tagen noch vorherrschende ` (jedoch völlig grundlose) ´Angst`, vor Tschechien letztlich doch nicht völlig abgebaut werden.
Der prognostizierte Schnee blieb völlig aus, im Gegenteil, hin und wieder begleitete sogar die Sonne, die durchlöcherte Wolkendecke brach, die gut fünfstündige Fahrt. So bestanden die Herausforderungen für die Beifahrer fast ausnahmslos in der 18 (!) –seitigen Fahrtanweisung mit 23 fast ausnahmslos farbigen Kartenausschnitten, und halt dem für jeden Team völligen Neuland.
Vom Vorstart beim Marktredwitzer „Meister-Bär Hotel“ führte die neutralisiert Strecke bis zum Grenzübergang nach Tschechien bei Schirnding/Pomezi, und gleich auf dem Weg nach Cheb brachte ein kleiner Parallelweg samt dort befindlicher Selbst-Stempel-Kontrolle (welche früher durchaus üblich war, etwas in Vergessenheit geriet und vom MSC Marktredwitz jedoch schon vor Jahren wieder ´entdeckt´ wurde und Verwendung fand; Anm. d. Verf.) die ersten Teilnehmer ins Schwitzen. Von allen Seiten wurde diese Kontrolle angefahren und das gegenüberliegende Dreieck fast übersehen.
Im weiteren Verlauf der über gut 170 km führenden Orientierungsfahrt umrundeten die Teilnehmer das dritte der böhmischen Bäder, Frantiskovy Lazne, fuhren nach Hazlov und kamen dann an den Höhepunkt der Fahrt, einem „Achter“ bei Stary Rubnik, wo zahllose Kreise zu fahren waren, und der dortige Stempelposten alle Hände voll zu tun hatte, bekam doch jeder Teilnehmer insgesamt sieben (!) Stempel von ihm. Über Frantiskovy Lazne erreichten die Teilnehmer danach wieder Cheb, wo sich der dort eingesetzte Posten, der zweifache Deutsche Rallyemeister Harald Demuth, über keinerlei Arbeit beklagte – denn kein einziges (!) der Teams fand den Weg zu ihm. (Ob dies am Unvermögen der Teilnehmer, oder einem falschen Standort Demuth´s lag, blieb im Dunkel der Samstagnacht verborgen). Das Ziel befand sich dann erneut am deutsch-tschechischen Grenzübergang bei Pomezi, wo Rudolf Schöpf himself die Bordkarten einsammelte und gleich auswertete.
„Bis zum Bordkartenwechsel etwa in der Hälfte der Orientierungsfahrt waren lediglich die Teams Strößenreuther/Denzler und Wittmann/Riedel fehlerfrei“, verkündete er dort, doch nach endgültiger Auswertung der beiden Bordkarten und der Addition der Fehler aus beiden Karten wurden schließlich Denzler/Strößenreuther zu den Siegern erklärt, und im Meister-Bär Hotel in Marktredwitz geehrt. Die für den AMC Coburg bzw. den MSC Helmbrechts startenden André Wittmann und Jochen Riedel holten sich auf der letzten Etappe noch 20 Strafpunkte, und wurden damit hinter Strößenreuther/Denzler in der Klasse der Fortgeschrittenen Zweite vor dem Team des hessischen RT Sommerkahl, Püttner/Pister mit 30 Strafpunkten.
Die Klasse der Anfänger gewannen die für den MSC Wunsiedel startenden Michael Böhm und Julia Kuhbandner mit 270 Strafpunkten, vor Herrmann/Steiner (ohne Verein) mit 452 Strafpunkten und Paschke/Oszlongai vom MSC Tirschenreuth mit 520 Strafpunkten.
on den 14 Startern kamen zwölf in Wertung ins Ziel. Bei der Siegerehrung bedankten sich Helmut Krämer und Rudolf Schöpf bei den Teilnehmern für das während der Fahrt gezeigte, sportlich-faire Verhalten, bei den Helfern des MSC für deren Unterstützung und bei allen Anwohnern und den Genehmigungsbehörden für den gewährten Vertrauensvorschuß, „den wir hoffentlich nicht überstrapaziert haben!“
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.msc-marktredwitz.de

Gerd Plietsch


Marktredwitzer Langstrecken-Orientierungsfahrt führt in die Tschechei:

Platz zwei für André Wittmann

(gpp) – Der für den AMC Coburg im ADAC startende André Wittmann (Lautertal) holte sich bei der 1. Langstrecken-Orientierungsfahrt des MSC Marktredwitz in der Klasse der Fortgeschrittenen den zweiten Platz. Zusammen mit seinem Helmbrechtser Beifahrer Jochen Riedel gelang ihm bis zum Bordkarten-Wechsel, etwa in der Hälfte der Strecke, eine fehlerfreie Fahrt, erst in der zweitem Etappe leisteten sich die beiden zwanzig Strafunkte.
Erik Schneider (Rödental) und sein Wiesauer Beifahrer Hans Walther (Kemnath) verpaßten mit ihrem VW Polo in der gleichen Klasse das Siegertreppchen nur knapp und wurden Vierte. Das dritte Coburger Team Volker Honold und Andreas Vießmann kamen mit ihrem Toyota Starlet auf Rang acht.
Weitere Informationen gibt es unter
www.amc-coburg.de und alle Ergebnisse im Detail unter www.msc-marktredwitz.de

Gerd Plietsch


Orientierungsfahrt MSC Wiesau:

Coburger Wittmann/Furkert gewinnen frühlingshafte Fahrt durch das oberpfälzische Stiftland

(gpp) – Zur fünften Ausgabe der ADAC-Stiftland-Orientierungsfahrt des MSC Wiesau war die nord-ost-oberfränkische Orientierungssport-´Gemeinde` wieder vollzählig am Start, nachdem vor 14 Tagen einige Teams die nach Tschechien führende Langstrecken-Orientierungsfahrt des MSC Marktredwitz ´geschwänzt` hatten.
Doch die dort erstmals in den motorsportlichen Orientierungssport hineingeschnupperten Newcomer schienen Gefallen gefunden zu haben – zumindest tauchten ein paar davon am Dreh- und Angelpunkt der Wiesauer Stiftland-Orie, dem Gasthof „Finkenstich“ an der B 15 zwischen Mitterteich und Tirschenreuth, auf und wagten sich voll Optimismus in einen weiteren Wettbewerb.
Dieser führte in gut vier Stunden über insgesamt 120 Kilometer vom Startort aus in größeren Schleifen rund um Wiesau, Fuchsmühl, Mitterteich und um Leonberg wieder zurück zum Ausgangsort, dem Ausgangsort „Finkenstich“. Fahrtleiter Manfred Keller hatte eine fünfseitige Fahrtanweisung erstellt, in der zwölf farbige Kartenschnipsel wahllos verteilt waren. Daraus hatten die Beifahrer eine Strecke zusammen zu stellen, und diese in der Natur Punkt für Punkt und Pfeil für Pfeil zu befahren. Und die Natur machte es den Teilnehmern, aber vor allem den Posten entlang der Strecke, wahrlich nicht leicht.
Pünktlich zum Start, wo die Lichtschranke auf die Hundertstel-Sekunde genau zur eigenen Startzeit durchfahren werden mußte (diese evtl. Abweichungen wurden später bei Punktgleichheit zur Wertung herangezogen; Anm. d. Verf.), setzte zunächst leichter Regen ein, der sich im Verlauf der Orientierungsfahrt immer mehr stegerte. Zusätzlich kam ein ordentlicher Wind auf, dass die Posten an den Durchgangskontrollen keine leichte, sondern eine überaus nasse, und bei bestimmten Stellen auch noch eine recht ´zugige`, Zeit verbringen mußten, und die Teilnehmer vielfach mit enormem Aquaplaning zu kämpfen hatten.
Als Manfred Keller die abschließende Auswertung abgeschlossen hatte, waren genau drei Teams fehlerlos durch den regenreichen Nachmittag bis in den dunklen Abend hinein fehlerlos gefahren, so dass zur Ermittlung der Sieger tatsächlich die Abweichungen an der Startlichtschranke herangezogen werden mußten.
Mit einer minimalen Abweichung von nur 22 Hunderstel-Sekunden holten sich die für den AMC Coburg startenden Markus Furkert und André Wittmann den Sieg vor den beiden Teams des AMC Naila Steffen Nestor/Frank Morgenstern, Abweichung 0,74 sec. und Björn und Dominika Baier, Abweichung 1,02 sec. Von den elf in der Klasse der Fortgeschrittenen gestarteten Teams kamen alle in Wertung ins Ziel. In der Klasse der Anfänger waren sogar zwölf Teams in den Wettbewerb gestartet, davon erreichten elf das Ziel in Wertung. Den Sieg holten sich die für den MSC Wiesau startenden Manfred Czurda und Walter Prechtl mit 90 Strafpunkten und einer Abweichung von lediglich vier (!) Hunderstel-Sekunden, Zweite wurden die für den MSC Tirschenreuth startenden Werner Paschke und Thorsten Oszlonyai mit ebenfalls 90 Strafpunkten und einer Abweichung von 69 Hunderstel-Sekunden sowie das Mixed-Team Kerstin Bscherer und Gerald Banczyk (ebenfalls MSC Tirschenreuth) und einer Abweichung von 3,54 Sekunden.
Bei der Siegerehrung bedankten sich MSC-Vorsitzender Franz Höcht und Fahrtleiter Manfred Keller bei allen Teilnehmern für das sportlich faire Verhalten im Verlauf der Veranstaltung, „ganz besonders aber bei unseren draußen im wahrsten Sinn des Wortes im Regen stehenden Posten für ihr standhaftes Durchhaltevermögen!“ Einen Dank richtete Keller aber auch an Anlieger und die Genehmigungsbehörden, „für den erneut gewährten Vertrauensvorschuß!“
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.msc-wiesau.de

Gerd Plietsch


Sohn schlägt Vater:

Alexander Kießling gewinnt ADAC-Pokal für historische Automobile

(gpp) – Sein Vater, Arthur Kießling, war Landbriefträger im Frankenwald und daher in den von uns gerne als golden bezeichneten siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein gesuchter Beifahrer bei den damals überaus weit verbreiteten Orientierungsfahrten. Kein Wunder, wußte er doch immer ganz genau, welcher Weg „nur bis zum Huberbauern“ führte, und welcher wirklich in die nächste Ortschaft. Aber der Marktleugast´er war mit seinem roten VW Käfer auch als Fahrer unterwegs, so dass sein Sohn Alexander, kaum dass er mit 14 Jahren – reglementskonform – den Beifahrersitz erklimmen durfte, sein Beifahrer wurde und die motorsportlichen Gene hautnah hautnah anerzogen bekam.
Über das Sammeln und Restaurieren alter Fahrräder und Mopeds kam er, kaum 18 Jahre alt, zum Automobilsport und nun begann der Junior, so richtig im Motorsport Fuß zu fassen. Anfangs weiterhin als Beifahrer bei seinem Vater im Orientierungssport, doch ab 2008 auch und vor allem als Fahrer im Motorsport mit historischen Fahrzeugen. Einer seiner ersten Auftritte war das historische Bergrennen in Stadtsteinach, wo Alexander mit seinem ersten eigenen Fahrzeug, einem Peugeot 205, an den Start ging – und danach ging´s im historischen Motorsport für den jungen Auto-Aufbereiter und Oldtimer-Restaurator so richtig los. Keine Oldtimer-Veranstaltung, kein historisches Bergrennen in ganz Deutschland war mehr vor ihm sicher.
Zwischendurch bestieg Alexander auch einige Male ein Zweirad, eine Hercules MK 4M aus 1973, und nahm damit unter anderem bei der heimatlichen Schnauferl-Fahrt des AC Hof im Jahr 2017 teil.
Im Jahr 2012 erwarb er einen der begehrten und bildhübschen orange-schwarz-farbenen Opel Ascona B (Baujahr 1976 – zehn Jahre älter als sein Fahrer; Anm. d. Verf.) und begab sich von nun an auf direktem Weg in die jedes Jahr härter umkämpften Oldtimer-Wettbewerbe. 2013 belegte er im Nordbayerischen ADAC-Pokal für Historische Automobile Platz drei, zwei Jahre später erhielt er vom VfV (
Veteranen-Fahrzeug-Verband, gegrndet 1959) das Rallye-Sportabzeichen in Bronze, zwei weitere Jahre sp¦ter das Rallye-Sportabzeichen in Silber und 2018 wiederholte er seinen dritten Platz im Nordbayerischen ADAC-Pokal fr historische Automobile.
Die Saison 2019 (bei der er die Auftakt-Veranstaltung im Raum Würzburg noch aus Gesundheitsgründen ausfallen lassen mußte) begann für Alexander Kießling Anfang Juni in Lauf, wo er sich fünf Wertungspunkte für den nordbayerischen ADAC-Pokal erfahren konnte. Dann folgte Anfang Juli die Schnauferl-Fahrt des AC Hof wo er als ´Alleinfahrer`, ohne Copiloten, mit einem ersten Platz über zehn Punkte einkassieren konnte. Ende Juli holte er sich in Lichtenberg mit Platz vier weitere neun Punkte und konnte Anfang September in Roth noch einmal neun Punkte abräumen. Beim Saisonabschluss im unterfränkischen Hammelburg holte sich Alexander Kießling noch einmal knappe neun Punkte und durch einen Interpretations-Fehler seines Hauptkonkurrenten aus Neustadt b. Coburg holte er bei fünf der insgesamt sechs Prädikatsläufe am Ende mit knappen zwei Punkten Vorsprung den Nordbayerischen ADAC-Pokal für historische Automobile.
Vater Arthur Kießling, der allerdings nur vier Prädikatsläufe absolviert hatte, landete etwas abgeschlagen, aber immerhin noch auf Rang vier.
Nach einigen Wochen der Besinnung steht nun schon bereits wieder die im Mai beginnende Saison im direkten Fokus von Alexander Kießling – zeitgleich ist er aber dabei, ein weiteres Fahrzeuge zu restaurieren: einen Opel Manta. „Aber das lasse ich ruhig angehen, Vorrang hat die Vorbereitung auf die neue Saison, in der ich meinen Titel so gut wie möglich verteidigen möchte!“

Gerd Plietsch


Furkert/Wittmann gewinnen Orientierungsfahrt des MSC Wiesau:

Coburger Orientierungsspezialisten ´schwimmen` überaus erfolgreich durch das oberpfälzische Stiftland

(gpp) – Zur fünften Ausgabe der ADAC-Stiftland-Orientierungsfahrt des MSC Wiesau war die nord-ost-oberfränkische Orientierungssport-´Gemeinde` mit 23 Teams am Start erschienen, unter ihnen auch zwei komplette Teams des AMC Coburg im ADAC sowie der ebenfalls für den AMC Coburg startende Erik Schneider mit seinem Helmbrechtser Beifahrer Jochen Riedel.
Neben den Gesamtsiegern Markus Furkert und André Wittmann waren auch Volker Honold und Andreas Vießmann mit von der nassen Rallye-Partie, und die beiden kamen mit nur zehn Strafpunkten ins Ziel, verpaßten mit Rang vier jedoch das Siegertreppchen in ihrer Klasse knapp. Mit einer Abweichung von nur 69 Hundertstel-Sekunden an der Startlichtschranke setzten sie sich aber gegenüber zwei weiteren Teams, die ebenfalls mit zehn Strafpunkten ins Ziel gekommen waren, erfolgreich durch. Erik Schneider wurde von seinem Helm-brechtser Beifahrer Jochen Riedel ebenfalls erfolgreich durch Nacht und Regen des Stiftlandes gelotst und wurde mit 30 Strafpunkten Siebter in der Klasse der Fortgeschrittenen.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.msc-wiesau.de sowie unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Siegertreppchen knapp verpaßt:

Wunsiedler Böhm/Kuhbandner fahren bei Stiftland-Orientierungsfahrt auf Platz vier

(gpp) – Die Stiftland-Orientierungsfahrt des Motorsportclubs (MSC) Wiesau fand bei äußerst widrigen, äußeren Umständen statt, begleitete die Teilnehmer doch Starkregen und starker Wind auf ihrer gut vierstündigen Fahrt rund um Wiesau, Fuchsmühl und Leonberg. Fahrtleiter Manfred Keller (Waldsassen) hatte eine fünfseitige und vor allem farbige Fahrtanweisung erstellt, in der zwölf unterschiedliche Kartenschnipsel wahllos verteilt waren. Diese mußten die Beifahrer enträtseln, sie zu einer logischen Strecken zusammen führen und diese Strecke dann in der Natur befahren. Das für den MSC Wunsiedel startende Mixed-Team war „begeistert von den Fahrtunterlagen und auch den Strecken“, obwohl aufgrund des starken Regens auf manchen Streckenabschnitten durchaus mit Aquaplaning gerechnet werden mußte.
Beim Enträtseln der Fahrtanweisung unterlief Beifahrerin Julia Kuhbandner jedoch ein kleiner Leichtsinnsfehler, der dazu führte, dass einige Kontrollen zu früh angefahren wurden. „Wir haben´s zwar relativ schnell gemerkt, aber da war´s leider schon ein wenig spät!“ berichteten beide abends im Ziel, dem Gasthof „Finkenstich“ an der B 15 zwischen Mitterteich und Tirschenreuth. Dort war nach gut 120 Kilometern Fahrt das Ziel erreicht – und Böhm/Kuhbandner kamen trotz ihres Fauxpasses vom Anfang mit Platz vier in der Klasse der Anfänger „noch gut weg!“ und freuten sich letztendlich auch darüber.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-wunsiedel.de.

Gerd Plietsch


Vorbereitungen laufen auf Hochtouren:

Paul-Bezold-Gedächtnisfahrt für Oldtimer findet im September statt

(gpp) – Er war einer der vielen herausragenden Motorsportler des rührigen und traditionsreichen Motorsportclubs (MSC) Fränk. Schweiz, und einer der wenigen, der sowohl im Vier- als auch im Zweirad-Sport erfolgreich war – und das nicht nur im schnellen, auf Bestzeit ausgerichteten Sport, sondern auch im historischen, wo eine hundertprozentig genaue und gleichmäßige Fahrweise angesagt ist.
Die Rede ist von Paul Bezold, der in der Mitte der (von uns gerne als die goldenen bezeichneten) siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als „Schotter-Paul“ mit seinem gelb-schwarzen VW Rallye-Käfer landauf, landab für Furore sorgte, und in dieser Zeit mit zwei verschiedenen Beifahrern zahlreiche Siege und Titel einheimste.
Anfang der achtziger Jahre wechselte der Memmelsdorfer vom Fahrer- auf den Beifahrersitz, und geleitete genauso erfolgreich Fahrer wie den Bamberger Wolfgang Werner oder den Bayer. Rallyemeister des Jahrs 1981 Günther Wormser zu weiteren Siegen.
Danach wechselte Paul in den historischen Motorsport, und wechselte dabei erneut den fahrbaren Untersatz, denn diesmal bestieg er ein Victoria-Zweirad aus 1938 – und fuhr erneut und weiterhin auf der Erfolgsspur, sammelte Siege und Titel, in fast ganz Deutschland. Selbst Anreisen bis in den hohen Norden an die Ostseeküste scheute er nicht.
Und als krönenden Höhepunkt organisierte er von 2012 bis 2016 auch die (im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende) Oldtimer-Ausfahrt des MSC Fränkische Schweiz, die – da alles seine Freunde – von zahlreichen außerbayerischen Motorsportlern gerne und gut besucht war. Auch die im hohen Norden gewonnenen Freunde kamen nach Heiligenstadt und erforschten auf zwei und auch auf vier Rädern die etwas abseits des Touristenrummels befindlichen Land- und Ortschaften sowie nicht allzu sehr frequentierte, aber gerade für Oldtimer-Enthusiasten Straßen.hochwillkommene, abwechslungsreiche Nebenstraßen.
Die bislang letzte Oldtimer-Ausfahrt des MSC Fränk. Schweiz fand im Jahr 2016 statt, zwei Jahre darauf verlor Paul Bezold den einzigen seiner vielen erfolgreich beendeten Kämpfe – den mit dem Krebs. Die 2018´er Veranstaltung fiel also aus, aber seine vielen Vereinskameraden, die sich allesamt nicht nur als seine Freunde bezeichnen –sondern es auch sind (!) sowie sein Sohn Oliver, der noch zu Lebzeiten seines Vaters mit diesem in den historischen Motorsport hineinschnuppern konnte, haben sich geschworen: „Wir machen weiter, Paul! Deine Veranstaltung soll zu Deinen Ehren weitergeführt werden!“
Bereits im März des vergangenen Jahres fand das erste Treffen aller Beteiligten und Mitstreiter statt, um einen Organisationsplan aufzustellen und ein Organigramm zu erarbeiten. Nun fand die zweite Sitzung statt, in Heiligenstadt, welches immer der Dreh- und Angelpunkt dieser Fränk. Schweiz´er Oldtimer-Ausfahrt war. Im Gasthaus „Aichinger“ trafen Fahrtleiter Franz Wiegärtner (Ahorntal), Oliver Bezold (Buttenheim), Michael Bayer (Hollfeld), Jochen Heinlein (Neustadt b. Coburg) und viele weitere, engagierte Mitstreiter zusammen, um die nächsten Schritte zu besprechen und abzustimmen. Vorrangig wurde die Ausschreibung erstellt, damit nach der Genehmigungen durch den ADAC und die örtlichen Behörden erste wichtige Daten neben dem Veranstaltungstermin (12. September) in´s Internet gestellt werden können, „da wir schon vielfach mit Anfragen konfrontiert werden“, so Michael Bayer, der als erfahrener Rallye-Leiter der Fränk. Schweizer Oldtimer-Truppe hilfreich zur Seite steht.
Bereits fest steht, „in groben Zügen“ die Strecke, die in der Hauptsache nach Osten führt und im Trockauer Feuerwehrhaus Mittagspause macht, bevor wieder der Rückweg zum Ausgangsort Heiligenstadt angetreten wird. Insgesamt werden gut 125 Kilometer zurückzulegen sein, und sechs verschiedene ´Sonderprüfungen` das Fahren unterbrechen und am Ende für die Wertung sorgen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.msc-fr-schweiz.de

Gerd Plietsch


Kein Eis, kein Schnee….:

„Kein EisPokal - ´Au weh`!“

(gpp) – „Das war wohl nix!“, konstatierten die frustrierten oberfränkischen Motorsportler über den in diesem Jahr offensichtlich total ausgefallenen Winter. Keine der geplanten Veranstaltungen konnte tatsächlich durchgeführt werden, und auch der Ausweichtermin des MSC Fichtelberg, der noch den 16. Februar ins Auge gefaßt hatte, mußte sein Vorhaben begraben. „Sehr, sehr, schade!“ murrte es aus zigfachen Motorsport-Kehlen.
So fällt wohl eine der in dieser Zeit immer weniger werdenden, noch (zumindest vielfach) kostengünstigen, Motorsport-Spezies dem allenthalben betitulierten ´Klimawandel` zum Opfer.
Und es scheint sich wieder einmal zu bestätigen (auch wenn es angeblich nie und nicht stimmt; Anm. d. Verf.) dass „früher alles besser war!“ Und wirklich, wenn wir uns an unsere Kindheit erinnern, gab´s Winter von Oktober bis März. Und wir bauten Schneeburgen, die Wochen, ja Monate hielten…
Was bleibt, ist die Hoffnung (die ja sprichwörtlich erst ganz zuletzt stirbt) auf einen neuen Winter, und darauf, die vor Jahren neu eingekauften speziellen Winterreifen vielleicht doch noch einmal einsetzen zu können.
Wenig hilfreich war in dieser Zeit auch der vom neuem EisPokal-Koordinator neu erstellte Internet-Auftritt, der die einzelnen Absagen zunächst erst nach Aufforderung einstellte, später dann gleich – wohl in vorausschauender Aussicht – gar nicht mehr.
Wie o. a. ausgeführt, schade um ein winterliches Sonntag-Nachmittag-Vergnügen, denen sich der ´normale` Motorsportler mit wenig Aufwand und meist vor allem – wie ansonsten nicht mehr – mit dem Fahrzeug widmen konnte, mit dem er am Montag wieder zur Arbeit fährt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.eispokal.com

Gerd Plietsch


„Zuschauer, Zuschauer am Streckenrand,:

Wer ist der Beste im NOO-Land?

(gpp) – Im Angesicht der am kommenden Samstag anstehenden 50-Jährigen Jubelfeier des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) hat, oder stellt sich, dem einen oder andere sich auch die Frage, ob es überhaupt, und wenn ja, einen ´Besten` gibt?
Die Frage nach der oder dem ´Besten` scheint ein wenig vermessen, wenn nicht sogar unangemessen. Zu unterschiedlich waren und sind die Anforderungen an die Teilnehmer und die Beschaffenheit/en der technischen Geräte am Anfang dieser Ära sowie an deren momentanem Ende.
Nur ein Beispiel: In den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war man gezwungen, mit dem Fahrzeug, welches am Wochenende bei Wettbewerben im Einsatz war, auch am Montag wieder zur Arbeit und zurück zu fahren. Heute werden in vielen Motorsport-Bereichen die Wettbewerbsfahrzeuge auf einem Auto-Anhänger zu den Veranstaltungen verbracht. Eine beidseitige Nutzung ist heute weder gewünscht noch vernünftig. Und schon gar nicht die Verwendung sowohl bei den damaligen Orientierungsfahrten am Samstag, und am Sonntag beim Slalom (wir wissen, dass unser aller großes Vorbild Edgar Blumreich, dies jahrelang gemacht hat; Anm. d. Verf. – wer würde heute noch einmal auf eine soo verrückte Idee kommen? Und dazu am späten Samstagabend oder in der Nacht noch Reifen wechseln oder gar einen Unterfahrschutz zu entfernen??)
Um zum Ausgangspunkt unserer Erwägungen zurückzukehren, viele derjenigen erfolgreichen Motorsportler aus den Anfangsjahren sind heute schon seit langem nicht mehr mit von der Partie, und die heute erfolgreichen, kamen oftmals erst nach dem Millenium zu den NOO-Veranstaltungen.
Zwar kann man in den vom ehemaligen Hofer Günter „Lupo“ Porst, der. (obwohl „der Liebe wegen“ nach Niederbayern umgezogen), sich immer noch höchst engagiert um die Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) kümmert, angelegten Nachweisen durchaus herausfiltern, welcher Sportler wie oft erfolgreich war. Und käme dann zu Namen wie Steffen Nestor (AMC Naila) oder Udo Nicolai (Soli Neuhaus), die beide im PKW-Geschicklichkeitsturnier 15 bzw. neun Erfolge eingefahren haben (Steffen Nestor als Fahrer von Frank Morgenstern (AMC Naila) auch noch neun Titel in der Sparte Orientierungsfahrt). Oder auch Reinhard Honke (AC Bayreuth), der neben seinen mehreren Bayer. Rallyemeister-Titel auch noch 13 NOO-Titel abräumen konnte.
Oder Orie-Professor Wolfgang Schmidt (AC Hof), der sich ebenfalls 13 NOO-Titel holte.
ber das sind NOO-Motorsportler, die in einer Sparte (mit Ausnahme von Steffen Nestor) angetreten sind.
Allerdings gibt es einen, der sich in mehreren Sparten erfolgreich betätigt, und das auch schon viele, viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte: Es ist der Hofer Helmut Hodel.
In seiner angestammten Haupt-Disziplin hat er zwar ´nur` sechs NOO-Titel (dem erstem 1987) abgeräumt, im Cross-Slalomsport waren es deren fünf (davon die ersten drei als lupenreinen Hattrick von 1985 bis 1987) gleich mit der Aufnahme dieser Sportart in den NOO-Pokal). Doch Helmut Hodel ist seit den 2010´er Jahren auch als Fahrer seines Vereinskameraden – Orie-Professor Wolfgang Schmidt – unterwegs, und fährt (so es ein wirklich guter Winter zuläßt) auch noch, und ebenfalls nicht unerfolgreich, im oberfränkischen EisPokal.
Daher küren wir (sozusagen im Vorfeld der anstehenden 2019´er Ehrung und der Jubelfeier aus Anlaß des 50-Jährigen Bestsehens des NOO-Pokals) den ehemaligen Radrennfahrer, der in der Vergangenheit schon ´mal mit dem Rennrad zu einer Veranstaltung anreiste und sich hinterher von seiner Frau Sabine zurück nach Hause chauffieren läßt, zum ´besten NOO´ler`.
Natürlich nur unserer – völlig unmaßgeblichen – Meinung nach. Unsere geneigten Leser dürfen gerne eine andere vertreten, und so sie einen entsprechenden Vorschlag haben, diesen auch benennen.
Wir freuen uns auf Reaktionen!

Gerd Plietsch