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Von Motorsportlern die auszogen, eine Genehmigung zu erhalten:

Frust mit den Behörden

(gpp) – Da haben wir doch tatsächlich geglaubt, das zarte Pflänzchen „Orientierungsfahrt“  zu hegen, zu pflegen und damit wachsen und gedeihen zu sehen….?
Ein, zwei neue Teams im Nord-Ost-Oberfränkischen Orientierungssport, die tatsächlich den Mut und den Ehrgeiz aufbrachten, sich diesen gewiß nicht immer einfachen Herausforderungen zu stellen und zusätzlich ein Verein, der Motorsportclub (MSC) Wunsiedel, der sich ausschließlich wegen seiner Orientierungsfahrt dem NOO-Pokal angeschlossen hat. Und dessen ´Probe`-Orie im vergangenen Jahr für gut befunden wurde und er damit in diesem Herbst seine NOO-Erstlings-Veranstaltung über die Bühne bringen wollte (und das mit Sicherheit mit vollem Einsatz! Anm. d. Verf.) – und dann das:
Die untere Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt Wunsiedel verweigert ihre Genehmigung. Hat Bedenken wegen des Ausschlusses aus der Wertung bei Überschreiten der Karenzzeit, „da könnten ja doch einige zum ´Rasen` verleitete werden…..“
Es tut uns wirklich leid, zunächst für alle Beteiligten, die sich ganz bestimmt ein Bein, wenn nicht gar mehrere, ausgerissen haben um eine gute Strecke und eine anspruchsvolle Fahrtanweisung zu erstellen und jetzt total ausgebremst wurden, und es tut uns auch leid für die leider immer noch nur wenigen Orie-Fahrer, denen eine neue Gegend, eine neue Landschaft sicher gut getan hätte – der gesamten Meisterschaft sowieso!
Und es ärgert uns, weil wir über 40 Jahre Teil dieser Behörde waren, zwar nie in der für Motorsport zuständigen Abteilung, aber die zuständigen Personen kennen. Und weil wir wissen, wie es – früher, natürlich (!) – war! Da wurde die komplette Strecke der Orientierungsfahrt zusammen mit dem damaligen Leiter der unteren Straßenverkehrsbehörde abgefahren. Aber nicht mit einem Auto des Veranstalters, nein der damalige Beamte beantragte dafür einen Dienstwagen des Landratsamtes samt Fahrer (können Sie sich vorstellen, wie dieser nicht nur während der guten 120 Kilometer insgeheim, und hinterher wohl sehr lautstark, geflucht hat, bei der vor allem äußeren Reinigung des Dienstwagens!)…
Doch wie so oft, wir schweifen ab, sorry….
Aber halt, der MSC Gefrees ist doch bei einer seiner Orientierungsfahrten auch durch den Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gefahren, und da lagen doch auch die gleichen NOO-Regularien (Wertungsausschluss wegen Karenzzeit-Überschreitung) zugrunde? Und der MSC Marktredwitz hat doch (dank des leider bereits verstorbenen Wolfgang Bareuther) auch einige Orientierungsfahrten veranstalten können und Marktredwitz liegt ja auch im Landkreis Wunsiedel, oder??? Oder führt der Status einer großen Kreisstadt zu eigenen Verantwortlichkeiten für solche Veranstaltungen?? (Keine Ahnung). Und auch die berühmt-berüchtigte „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts machte schon mehrere Abstecher durch den Landkreis Wunsiedel??
Vielleicht sollten sich die Orie-Veranstalter im NOO-Pokal ´mal zu einem runden Tisch verabreden, um entsprechende Informationen auszutauschen und sich gemeinsame Strategien für kommende Genehmigungs-Verfahren auszudenken?!
Denn wir wollen doch alle nicht, dass das zarte Pflänzchen „Orientierungsfahrt“ schon wieder ´eingeht`, bevor es richtig groß geworden ist, oder???????????????

Gerd Plietsch


Durch Eis und Schnee auf klassischen Rallyewegen:

Winterrallye Steiermark

(gpp) – In den Anfangsjahren war sie noch mehr oder weniger ein Geheimtipp, und die Orientierungsfreaks und diejenigen Rallyesportler mit der Gnade einer früheren Geburt feierten mit der Winterrallye Steiermark noch einmal fröhliche Urständ und versammelten sich auch, um über die früheren Zeiten zu erzählen.
Inzwischen findet die Winterrallye Steiermark zum bereits 13. Mal statt, und es wird mit Sicherheit keine Unglückszahl sein. Die historisch-winterlichen Rallyesportler strömen zuhauf ins österreichische Leoben, um vom 16. bis 18. Jänner 2020 800 stramme Rallye-Kilometer hinter sich zu bringen und auf klassischen Rallyewegen der goldenen 60´er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu ´lust´-wandeln.
Maximal 60 Fahrzeuge bis zum Baujahr 1990 läßt Rallyeleiter Ing. Kurt Schimitzek in Leoben von der Leine und freut sich mit seinen Mitstreitern schon, den Teilnehmern wieder eine Nachtetappe am Freitag anzubieten und hofft „inständig“ auf frostige Temperaturen am Samstag, um das Highlight der Winterrallye Steiermark, ein Eisrennen, durchführen zu können.
Die Startreihenfolge sowie die Wertung erfolgen nach Leistungsgewicht mit unterschiedlichen Schnitt-Geschwindigkeiten als Vorgabe.
Der Nennungsschluss ist der 1. Dezember 2019, und weitere Informationen und Nennungsmöglichkeiten gibt es im Internet unter
www.winterrallye.at.

Gerd Plietsch


Die neue ADAC-3-Städte-Rallye:

Überaus gut gelungene und allseits gelobte Premiere

(gpp) – Zugegeben, der Name „ADAC KNAUS-TABBERT-3-Städte-Rallye“ klang anfangs etwas sperrig, aber man hat sich schnell daran gewohnt, und auch die ´Verlagerung` in den Bayerischen Wald hat der Veranstaltung, neben dem neuen Sponsor, gut getan.
Denn schon die ersten Eindrücke bei der Anfahrt waren toll, eine wunderbare Landschaft („Location“ würde hier viel zu wenig greifen), sanft geschwungene und hügelige Wiesen, Wälder und Felder, so als hätte der Liebe Gott himself Hand angelegt und alles harmonisch und ruhig aufbereitet. Dazu ein fast wolkenloser Himmel, Sonne und vielfach buntes Laub stimmten auf eine tolle Rallye ein, die sich in der Garnisonsstadt Freyung.
Doch zunächst scheint das Rallye-Hauptquartier ein wenig zerzerrt. Zwei große Serviceplätze, das Media-Center in einem Hotel daneben, Rallye-Büro, -Leit- und Anlaufstelle für Offizielle und auch Zuschauer, die Programme erwerben wollen, oben in der Stadt. Und als die Rallye selbst am Freitagnachmittag beginnt, herrscht rund um Ausfahrt von der Start-ZK, der Zufahrt zu den Serviceplätzen und der nötigen Einfädelung in den laufenden Freitagnachmittag Chaos. Die Fahrzeit bis zur ersten Zeitkontrolle wird deswegen kurzfristig verlängert – doch dann kommen die Wertungsprüfungen.
Und nun schlägt des Rallyefahrers Herz hoch und höher. Überaus anspruchsvolle Prüfungen haben die Verantwortlichen des ADAC Südbayern ausgegraben, zahllose Ortsdurchfahrten werden geboten, schnelle Streckenabschnitte wechseln mit kurvenreichen, engen Waldwegen ab, und immer wieder kommen Stellen zutage, die wagemutige Piloten nahezu auffordern, es zu übertreiben – um schließlich über die Kurvenkante hinauszuschießen. Und dass dies geschieht, ist beim zweiten Befahren am späten Nachmittag (gut in der Nacht nicht immer) mit abenteuerlich anmutenden Fahrspuren durch angrenzende Wiesen und Felder mehrfach zu bestaunen.
Zwei WP´s sind es am Freitag, die zu fahren sind, jede zweimal und auch für die ersten ist es Nacht und dunkel, als der zweite Durchgang beginnt und endet.
Am Samstag stehen dann drei Prüfungen auf dem Programm, ebenfalls zweimal zu befahren. Die ersten beiden Sprint´s, die dritte ein wirklich alles aufbietender Rundkurs, der die Spreu vom Weizen deutlich trennt – und auch vor Spitzenfahrern keinen Halt macht, wie bei einem Ausritt eines Teilnehmers nachdrücklich erkennbar wird. Da die ihm folgenden Teams das im Wald fast verschwundene Auto nicht sofort sehen und weiterfahren, werden sie am Ende wegen Nichtanhaltens nach einem Unfall eines anderen Teilnehmers bestraft.
Überraschend ist der ungewohnt frühe Abschluss am frühen Samstagnachmittag (früher ist man auch an diesem Tag bis in die Nacht hinein gefahren, doch das war durchaus eine andere Zeit; Anm. d. Verf.), aber in der Freyunger Stadtmitte herrscht bei der Zielankunft eine tolle Stimmung, die sich auf die abendliche Siegerehrung überträgt und die gesamte Veranstaltung für alle Beteiligten höchst zufrieden enden läßt.
Den sportlichen Wettbewerb gewannen Hermann Gaßner jun. und Ursula Mayrhofer auf Hyundai i20 R5 vor Christian Riedemann und Michael Wenzel (VW Polo GTI R5) und Philip Geipel/Katrin Becker-Brugger auf Skoda Fabia R5 EVO. Von den 93 gestarteten Teams kamen 66 in die Wertung, eine Ausfallquote, die sicherlich den höchst anspruchsvollen Wertungsprüfungen geschuldet ist.
Als Fazit kann vermerkt werden, dass den Verantwortlichen des ADAC Südbayern mit dem Umzug ´auf´s Land` wieder ein toller Coup gelungen ist, und die 56. ADAC KNAUS TABBERT 3 Städte Rallye 2019 damit wieder einmal neu erfunden wurde! Und sicherlich noch viele Jahre weiterlebt.
Chapeau!!
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.3-staedte-rallye.de

Gerd Plietsch


Info-Vorauswagen bei der ADAC KNAUS-TABBERT-3-Städte-Rallye:

Erstmals mit einem Wohnanhänger unterwegs

(gpp) – Es war, aus heutiger Sicht betrachtet, in der ´Steinzeit´ des Rallyesports, als der Chronist am Rande irgendeiner Rallye zur Deutschen Meisterschaft (DRaM) von der Rallye- und Journalisten-Ikone Friedbert Weber angesprochen wurde, doch beim damals noch bestehenden und bei den Fans entlang den Wertungsprüfungs-Strecken äußerst beliebten Rallyeclubs von Deutschland (RCvD) als Beifahrer in einem Info- und Sicherheits-Vorauswagen mitzumachen.
Es war eine Zeit, in der niemand an Computer, nachgerade nicht an mittlerweile sogar in der Hosentasche tragbare, oder gar Handy´s, dachte. Notizen wurden zwar nicht mehr in Stein gemeißelt, aber doch noch ausführlich mit Stift/en auf Papier notiert.
Es war deswegen auch die Zeit, in der pro DRaM-Rallye immer zwei Vorausfahrzeuge eingesetzt wurden, die sich soweit und solange möglich, an den einzelnen im Wertungsprüfungen (WP) abwechselten. Warum? Nun deshalb, weil man sich Zwischenergebnisse nur dort abholen konnten, wo es sich diese auch die ´Zeitengeier` der Rallye-Werksteams abholten. Am Sicherheitsstopp nach einer WP, denn dorthin, zur Durchgangskontrolle „STOP“ wurden die im einzelnen gefahrenen Zeiten damals ja per Streckenfunk oder auch bundeswehrlichem Feld-Telefon durchgegeben und vom DK-Posten in die Bordkarte der Beifahrer eingetragen.
Die ´Zeitengeier` notierten also die Fahrzeiten des bzw. der eigenen Teams und natürlich auch die der Mitbewerber und hatten somit am Ende einer jeden WP eine handschriftliche Zwischenwertung. Natürlich mußten diese ´Zeitengeier` arithmetisch vorgebildet sein und rechnen können, was sich einfacher liest, als es ist, denn bereits nach sechzig (Sekunden) war eine weitere Minute fällig und die Sekundenrechnung begann wieder von vorn. Ein wenig zeitnehmermäßiges Grundwissen war also durchaus vonnöten!
Anders als die ´Zeitengeier`, die sofort nach der Zeitenabfrage ihrem/n Team/s folgten, und daher zumindest teilweise dem Veranstalter-Roadbook folgen konnten, mußten sich die RCvD-Beifahrer in der Karte den Weg zum Ziel der übernächsten WP selbst suchen, da sie ja – um einen größeren Zeiten-Überblick zu erhalten – sich hin und wieder etwas länger an der WP-DK aufhielten. Vom RCvD-Beifahrer war also auch die Kunst des Kartenlesens gefordert – und last but not at least mußte dieser natürlich auch noch eine in etwa hochdeutsche Aussprache besitzen, um an den einzelnen Sprechstellen von den dortigen, meist regionalen Zuschauern, akustisch und lautmalerisch auch verstanden zu werten.
Also, wir waren da schon in den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts durchaus multitaskingfähig unterwegs, obwohl damals dieses Wort wohl noch lange nicht erfunden war.
Auf jeden Fall war es eine tolle Zeit, in der man als Vorauswagen-Team nicht immer und nur äußerst selten zum Durchschnaufen kam – am ehesten in einer Pause, in der dann anfangs noch im MATTER-Bus die berühmt-berüchtigte Nudelsuppe serviert wurde, und nachdem dessen Nachfolger abgebrannt war, im neu erstanden DSK-Bus, denn dieser hatte sich später den RCvD ´einverleibt`.
Für Notfälle war es auch ratsam, immer ein wenig Kleingeld für die Benutzung von Telefonhäuschen in petto zu haben, aber wir haben auch Tankstellen oder Gasthäuser zum Telefonieren gestürmt – und wenn´s gar nicht anders ging, haben wir selbst spätabends noch an Haustüren geklingelt, einen Zehn-Mark-Schein auf den Tisch des Hauses gelegt um mit der Rallyeleitung oder der Auswertung zu telefonieren. (Weitere solcher Details und Anekdoten sind in unserer Broschüre über den „Rallyeclub von Deutschland“ zu lesen, zu beziehen über
www.gerdplietschpresse.de: Anm. d. Verf.).
Eine erste Innovation war der Geniestreich des ADAC Südbayern, die ZK´s und WP-Starts bzw. WP-Ziele und die Versicherungs-Stopp DK´s seiner 3-Städte-Rallye in mehr oder weniger unmittelbare Nähe zu Telefonleitungen und vor allem –masten zu platzieren und sich dann von der Post Telefonanschlüsse samt Apparaten installieren zu lassen, so dass – soweit technisch möglich – jede WP über zwei Festnetzanschlüsse verfügte und so eine störungsfreie Kommunikation ermöglichte – wirklich genial!!!
Dann kam die Zeit der Handys auf, auch wenn die ersten C-Netz Apparate so schwer und sperrig waren, dass Leute wie z. B. der damalige AM-Motorsport-Chef Walter Schleicher, der gerne im Hubschrauber an der WP einflog, sich diese Geräte von ihren Adlaten hinterher tragen ließen – aber wir schweifen ´mal wieder ab, sorry!
Als dann auch noch die ersten SMS´es verschickt werden konnten, auch und vor allem von den Auswertern an die Journalisten und Fotografen – gingen diese selbstverständlich auch an die Vorauswagen-Co´s, die sich dann plötzlich allein auf weiter Flur befanden, und eine komplette Rallye alleine bestreiten mußten, da sie ja dem Rallyetroß mit dem originalen Roadbook voraus fahren konnten und ein ´Springen` unnötig wurde.
Da hätten wir sofort stutzig werden müssen, als mit Einführung einer neuen Technologie ad hoc ´Arbeitsplätze` vernichtet wurden!
Nun gibt´s ja auch noch das Internet, die Clouds und viele, viele Dinge, von denen die einstigen RCvD-Fahrer (die ja Gottseidank oder leider (?) mit der ´Gnade der etwas früheren Geburt` gesegnet sind) anfangs weder die Bezeichnung und schon gar nicht die Bedienung verstanden…
Und am heutigen Ende der Geschichte sind wir bei den Livezeiten, wo sich jedermann fast im Minuten-Takt die aktuellsten Stände mit den neuesten Informationen ansehen kann….
Doch mittlerweile, und jetzt sind wir (endlich!) bei unserem ersten, neuen Vorauswagen-Einsatz bei der ADAC-KNAUS TABBERT-3-Städte-Rallye angelangt, wo wir, weit vor den Teilnehmern, alleine, einsam und verlassen unsere Runden drehten, mit einem kultigen Wohnanhänger des Wohnwagen-Hersteller KNAUS TABBERT hinter unserem BMW XM 5. Wer vor Ort war, weiß was gemeint ist, und hat auch gesehen, welcher Aufwand für diese Werbeaktion getroffen wurde.
Diese mit absoluter Sicherheit deutschland-, ja vielleicht sogar weltweit einmalige Sache war anfangs als Werbegag gedacht, entwickelte sich aber im Verlauf der 2019´er KNAUS-TABBERT-3-Städte-Rallye zu einem ordentlichen und mit Sicherheit im Gedächtnis verbleibenden Running-Gag. Denn wo immer das BMW-Wohnwagen-Gespann mit dem kleinen, aber voll ausgerüsteten KNAUS-TABBERT-Wohnanhänger auftauchte, und vor allem dort, wo zeitenmäßig etwas Aufenthalt vorgesehen war und gewartet werden mußte, gab´s reichlich Interesse und Gesprächsstoff. Und alle (!), die draußen an den 3-Städte WP´s waren, werden zuhause mit Sicherheit von den „Verrückten“ erzählen, die mit einem Wohnwagen-Gespann über die Prüfungen – zum Teil sogar hüpften (siehe ein einschlägiges Video; Anm. d. Verf.) – gefahren waren. Und dies durch alle Schikanen und anderen Engstellen (obwohl dies wohl nur die dort vor Ort weilenden Posten tatsächlich bestätigen können), ohne zu rangieren oder zurück zu setzen.
Ein weiterer Beweis dafür, über welches Hirnschmalz die südbayerischen ADAC´ler verfügen, um ihre Rallye durch die Jahrzehnte zu bringen und dabei immer wieder einzigartig zu erneuen. Einzig die Tatsache, dass es versäumt wurde, eine passende Lautsprecheranlage auf das Dach des BMW zu montieren und das Info-Gespann deswegen „sprachlos“ war, unterforderte den Beifahrer etwas – aber auch das war „hinnehmbar!“ (Dem Autoren und vielleicht auch dem geneigten Leser geht da womöglich die Werbe-Karawane der Tour de France durch den Kopf – das ist oder war doch hoffentlich nicht der Auftakt oder Auslöser dafür im Rallyesport? Obwohl, möglich ist ja alles, und wenn sich Sponsoren finden, und unseren geliebten Sport damit am Laufen und am Leben halten – warum nicht??)
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.3-staedte.de.

Gerd Plietsch


Wie die Alten ´sungen`, so driften auch die Jungen:

Der Generationswechsel im Motorsport ist voll im Gang

(gpp) – Beim Blick in die verschiedenen Starter- und späteren Ergebnis-Listen fällt uns in den letzten Jahren zunehmend auf, dass wir an Familiennamen hängen bleiben, die uns irgendwie bekannt vorkommen. (Geht Ihnen sicherlich genauso!). Beim ´Kramen` in unserem ´Hirnkastl` kommen wir irgendwann dann d´rauf, dass wir diesen und jenen Fahrer oder Beifahrer kennen – aus etwas länger zurückliegenden Zeiten zwar, aber ja, doch!!!
Nur mit dem Vornamen hapert es ein wenig, hieß der früher nicht irgendwie anders???
Bis bei uns der Groschen fällt, und wir uns den neuen, ´jungen` Vornamen (wer hieß früher schon Dominik, Patrik oder John bzw. Felix, um nur ein paar Beispiele zu nennen) nur so erklären: „Das ist dessen Sohn!“
Und dann beginnt die Zeituhr in uns zu arbeiten, wie lange wir den ´Sch…` schon machen, und es fällt uns wie Schuppen aus den Haaren: anfangs war der oder die noch ledig, oder frisch verheiratet (soweit man so viel Nähe zum einen oder anderen Fahrer hatte) oder gerade Vater geworden – es könnte hinhauen, dass dies der Sohn (aber natürlich auch die Tochter, wir wollen ja keineswegs frauenfeindlich wirken!) ist….
Mann, wie die Zeit vergeht?! Die Jahre in´s Land gehen – und wir sind „Gottseidank“ immer noch da!
Aktuelles Beispiel war unter anderem auch ein Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, wo wir plötzlich mit den Nachkommen von uns aus früheren Zeiten wohl bekannten und freundschaftlich vertrauten Veranstaltungs-Verantwortlichen  ´konfrontiert` wurden.
Ja, der Stabwechsel ist auch und gerade im Motorsport in vollem Gang, und wir ´Alten` werden hoffentlich noch eine Weile geduldet, bevor man uns im ´Historic-Bus` durch die Lande schleift und uns aus sicherer Entfernung noch einen kleinen Blick auf etwas erlaubt, was wir vor vielen, vielen Jahren selbst ausgeübt haben – und trotzdem oder gerade deshalb, nur gerade noch erkennen?!
Ist´s denn wirklich schon soo schlimm???

Gerd Plietsch


Wie der Vater, so der Sohn:

Wunsiedler Florian Engel hat Vaters Motorsport-Gene geerbt und setzt sie erfolgreich fort

(gpp) – In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war der Wunsiedler Rudolf Engel viel bei den damals noch recht zahlreichen, nordbayerischen Bergrennen unterwegs. Mit dem zusammen mit seinem Bruder Friedhelm vorbereiteten Opel Kadett- und später mit NSU TTS-Fahrzeugen fuhr er dabei zahlreiche Erfolge ein, bis er sich zusammen mit seinem Bruder der vom Vater übernommen Kfz-Werkstatt und dem Aufbau eines Autohauses widmete.Seit gut fünfzehn Jahren knüpft nun Sohn Florian (36 Jahre – Personal-Referent), der offenbar die motorsportlichen Gene seines Vaters geerbt hat, erfolgreich an diese Erfolge an, und dies mit einem mittlerweile äußerst selten gewordenen BMW 700 Coupe. Angefangen hat alles dort, wo auch sein Vater gefahren ist, nämlich in Stadtsteinach. Und mittlerweile sind weder Florian Engel noch sein rotes BMW Coupe nicht mehr aus der bayerischen, südthüringischen und vogtländischen Bergrenn-Szene wegzudenken, und wenn es gilt Sieger zu ehren, ist Florian Engel fast immer mit an vorderster Stelle zu finden.
Der kleine rote Flitzer ist Baujahr 1963, hat 700 ccm Hubraum und „wenn überhaupt“ 50 PS, „aber das reicht für jede Menge Spaß!“ so der Bartträger, der für seine motorsportlich-historischen Einsätze auch einen entsprechend historischen Rennanzug angeschafft hat.
Und wenn renommierte Berg-Classic-Veranstalter, wie zum Beispiel der Bamberger Hans Schrüfer, ihre Einladungs-Veranstaltungen wie die Berg-Classic an der „Würgauer Wand“ veranstalten, stehen Florian Engel und sein BMW 700 Coupe in den Notizbüchern der Organisationen ganz, ganz oben.
Ganz oben steht ´Flo` Engel aber auch immer öfter nach den fünf bis sechs Veranstaltungen, an denen er pro Jahr teilnimmt („weitere Einsätze verhindern momentan das Eigenheim und vor allem der Beruf“, so Florian Engel) nämlich dann, wenn es darum geht, die Sieger und Platzierte zu ehren. Und das fand in den vergangenen fünfzehn Jahren vielfach statt. Unter anderem im südthüringischen Ziegenrück, in Happurg, Schlüsselfeld, Friedenfels und Riedenburg sowie in Stübig und Würgau (b. Scheßlitz), aber auch am traditionsreichen Rossfeld und beim ebenfalls hochkarätigen Flugplatz-Rennen in Kassel-Calden, wo schon vor Jahrzehnten die DTM-Renner ihre Kreise zogen. Und bei den meisten dieser Veranstaltungen wurde Florian Engel mit Siegerkränzen oder Pokalen geehrt.
„Dabei geht´s aber nicht ausschließlich um den Erfolg!“, so Florian Engel, „Spaß und Freude bereitet auch und vor allem der Umgang mit dem historischen Automobil und das Kennenlernen zahlloser Gleichgesinnter, von denen immer mehr zu Freunden werden!“
Doch nun kehrt für einige Monate wieder Ruhe ein im Hause Engel und der Familienvater (2 ½-Jährige Tochter, die beim Bergrennen im niederbayerischen Mitterfels – natürlich im Kindersitz – auf dem Beifahrersitz saß und ihren ersten Pokal erhielt) kann sich ganz um seine Familie kümmern und Kraft und Energie, für das sechzehnte Jahr 2020 im historischen Automobil-Rennsport tanken.

Gerd Plietsch


Besser man hat, als man hätte…

Weihnachtsgeschenke, passend – und überhaupt

(gpp) – Wir wissen nicht, wie unsere geneigten Leser ´gestrickt` sind, ob sie sich schon jetzt, oder überhaupt, Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen, also nicht über die, die wir gerne hätten – und so wie es aussieht aber nie bekommen werden (warum nur???), sondern vor allem über die, die wir verschenken (sollten, müßten oder noch besser) dürfen!
Für diejenigen, welche einen eingefleischten Motorsportler beschenken wollen, haben wir unter den Unter-Titeln „classic-center“, „publikationen“ und „devotionalien“ in unserem Internet-Auftritt
www.gerdplietschpresse.de jede Menge entsprechender Artikel zur Auswahl, so dass eigentlich für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei sein sollte, mit dem man motorsportliches Flair unter dem Weihnachtsbaum entfachen kann.
Ganz besonders möchten wir in diesem Zusammenhang auf die neue 174 (!)-seitige Broschüre „50 Jahre Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO)“ (unter „publikationen“) verweisen sowie auf eine gänzlich neue und äußerst hochwertige Tasche für Rallye-Beifahrer („classic-center“), die es jedoch leider nur in begrenztem Umfang gibt.
Schauen Sie ´mal rein, Sie finden bestimmt etwas Passendes für den oder die zu Beschenke, ganz frei  nach dem Motto: „Was wir nicht haben, das brauchen Sie auch nicht!“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.gerdplietschpresse.de.

Gerd Plietsch


Termin-Vorschau:

Winter-Nacht-Orientierungsfahrt Sommerkahl

(gpp) – Dieser Termin ist mit Sicherheit etwas für die ´ganz harten` Orientierer, denn das Rallye-Team Sommerkahl lädt in der Zeit ´zwischen den Jahren`, drei Tage vor Sylvester ( 28.12.2019), zu seiner Winter-Nacht-Orientierungsfahrt und bietet den maximal 50 Teilnehmern eine Veranstaltung ohne Renncharakter und- vor allem – ohne Zeitwertung (da werden sich die Behörden besonders gefreut haben; Anm. d. Verf.).
Dabei wird es getrennte Aufgabenstellungen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis geben sowie eine Sonderwertung für Old- und Youngtimer bis 1993.
Weitere Informationen gibt es bei Fahrtleiter Alexander Pistner unter 0174 – 341 2604 sowie im Internet unter
www.rallyeteam-sommerkahl.de.

Gerd Plietsch


„Endlich fertig!“:

Böhm/Kuhbandner fahren bei „Mauritius-Orientierungsfahrt“ des AMC Coburg auf Platz zwei

(gpp) – „Endlich ist die Saison zu Ende!“ Das Aufstöhnen der Orientierungssportler des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) und dabei auch und vor allem der für den Motorsportclub (MSC) Wunsiedel startenden Michael Böhm und Julia Kuhbandner (beide Wunsiedel) war bei der Siegerehrung unüberhör- und unübersehbar, „endlich können wir einen Haken unter die Saison 2019 machen!“
Denn während in allen anderen Sparten bereits die Ergebnisse berechnet werden, mußten Böhm/Kuhbandner sowie alle anderen nord-ost-oberfränkischen Orientierungssportler noch bis zum zweiten Samstag im November warten, um bei der inzwischen bereits 52.ten „Mauritius-Orientierungsfahrt“ des AMC Coburg im ADAC die letzten, und hie und da zudem noch äußerst wichtigen, Punkte für die verschiedenen, anstehenden Meisterschaften einzusammeln.
Neben Böhm/Kuhbandner hatten noch weitere 19 Teilnehmer die allerletzten Reserven mobilisiert und sich engagiert in die gut 115 km lange Fahrt gestürzt, in deren Verlauf aus Pfeil-, Punkt- und Strichskizzen sowie Chinesenzeichen und einer Streckenbeschreibung eine logische Strecke zu erarbeiten, und diese zwischen Nordbayern und Südthüringen dann auch in der Natur und in der richtigen Reihenfolge zu befahren war.
Nach ´Abarbeitung` der 15 verschiedenen Kartenschnipsel mit unterschiedlichen Maßstäben, die im 9-seitigen Fahrtauftrag auch noch ´wild` durcheinander gewürfelt waren, kamen die beiden Wunsiedler nach gut vier Stunden Fahrt wieder im Ziel in Grub am Forst an und warteten „sehnsüchtig“ auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. „Uns fehlten schon einige Kontrollen“, räumte Beifahrerin Julia Kuhbandner ein, doch mit am Ende 13 fehlenden Kontrollen und den dafür ausgelobten 130 Strafpunkten behaupteten die beiden am Ende souverän den zweiten Platz in der Klasse der Anfänger und können damit „recht zufrieden in die Winterpause gehen. Wenngleich diese schon am ersten Samstag im Januar wieder zu Ende ist“, orakelte Fahrer Michael Böhm, denn bei der Winter-Nacht-Orientierungsfahrt "Sewastopol" des MSC Helmbrechts „werden wir mit Sicherheit wieder mit von der Partie sein!“, so die beiden nach der Siegerehrung.
Und auch NOO-Auswerter Günter Porst (Plattling) freut sich, endlich die Ergebnisse fertig machen zu können und die Feierlichkeiten für den Abschluss der Saison 2019 vorzubereiten – aber auch die Vorbereitungen für das Jubelfest aus Anlaß des 50-Jährigen Bestehens des NOO-Pokals wirft schon seit Wochen seine Schatten voraus.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


„Letztes ´Aufbäumen`!“:

Bindlacher Beyer/Buß gewinnen „Mauritius-Orientierungsfahrt“ des AMC Coburg im ADAC

(gpp) – Während in allen anderen Sparten bereits die Ergebnisse berechnet werden, mußten die nord-ost-oberfränkischen Orientierungssportler noch bis zum zweiten Samstag im November warten, um bei der „Mauritius-Orientierungsfahrt“ die letzten, und hie und da zudem noch äußerst wichtigen, Punkte für die verschiedenen, noch anstehenden Meisterschaften einzusammeln.
Der rührige AMC Coburg im ADAC hatte zu seiner Traditions-Veranstaltung (die mittlerweile ihre 52.te Ausgabe feiern konnte) geladen, und 20 Teilnehmer hatten noch einmal allerletzte Reserven mobilisiert und stürzten sich engagiert in die gut 115 km lange Fahrt, in deren Verlauf aus Pfeil-, Punkt- und Strichskizzen sowie Chinesenzeichen und einer Streckenbeschreibung eine logische Strecke zu erarbeiten, und diese zwischen Nordbayern und Südthüringen dann auch in der Natur und in der richtigen Reihenfolge zu befahren war.
Und nur wenigen Teilnehmern war dabei wohl der geschichtliche Aspekt dieser Nacht vor Augen, in der in Berlin die Mauer fiel und sich im Nachgang auch für die Motorsportler der NOO-Region ganz neue Möglichkeiten eröffneten.
25 Kartenschnipsel in unterschiedlichen Maßstäben waren auf neun Blättern Fahrtanweisung verteilt, und die Strecke führte die Teilnehmer von Grub am Forst aus über Wiesenfeld, Naida, Groß, Kleinwalbur, Ahlstadt, Ottowind bis nach Rottenbach und anschließend durch das Lautertal zurück nach Grub am Forst.
Bei den Fortgeschrittenen kam es zu einem äußerst knappen Ergebnis zwischen dem für den AMSC Bindlach startenden Maximilian Beyer und Dominik Buß sowie dem Team Manfred Keller und Jochen Riedel (MSC Wiesau/MSC Helmbrechts, denn beide Teams absolvierten die gesamte Orientierungsfahrt ohne Fehler, so dass am Ende die Abweichung von der Startzeit den Ausschlag gab. Und da passierten die Bindlacher die Lichtschranke mit einer Abweichung von 0,132 sec., während Keller/Riedel den Lichtstrahl mit einer Abweichung von 0,377 sec. durcheilten. Den dritten Platz belegte mit Joachim Büttner und Timothy Jokisch eines der Teams aus dem unterfränkischen Sommerkahl mit lediglich zehn Strafpunkten – genauso viele wie die für den AMC Naila startenden Steffen Nestor und Frank Morgenstern. Und so mußte auch hier die Abweichung von der Startzeit zur endgültigen Wertung herangezogen werden. Beim Sommerkahler Team betrug sie 0,157 sec., die Nailaer mußten sich mit einer Abweichung von 0,428 sec. letztlich mit Rang vier begnügen. Von den neun gestarteten Teilnehmern erreichten alle das Ziel in Wertung.
Bei den Anfängern siegte mit Sylvia Wacker und Kai Börger und 90 Strafpunkten ein Team vom MSC Bad Königshofen, vor den für den MSC Wunsiedel startenden Michael Böhm und Julia Kuhbander, die im Verlauf der Orientierungsfahrt 130 Strafpunkte ´aufgesammelt` hatten. Die Plätze drei und vier gingen mit den Teams Hufnagel/Hufnagel und Hufnagel/Peter erneut an Teams aus Sommerkahl, von den 11 gestarteten Teilnehmern erreichten zehn das Ziel in Wertung.
Der ´Familienausflug` der Motorsportler des unterfränkischen Rallye-Teams (RT) Sommerkahl war also überaus erfolgreich, am meisten dürfte sich jedoch das vom benachbarten MSC Bad Königshofen angereiste Team über seinen Klassensieg freuen.
Bei der Siegerehrung bedankten sich die beiden Fahrtleiter Andi Fleischmann (Scherneck) und Michael Metzner (Rödental) bei allen Teilnehmern für das sportlich-faire Verhalten, bei den Helfern aus dem AMC Coburg im ADAC für die tatkräftige Unterstützung und auch und vor allem bei den Anliegern und den Genehmigungsbehörden für den gewährten Vertrauensvorschuß, „den wir hoffentlich nicht allzu sehr strapaziert haben und auf eine Fortführung unserer Veranstaltung im kommenden Jahr rechnen dürfen!“
Endlich ist die Saison nun zu Ende!“ Das Aufstöhnen der Orientierungssportler des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) war bei der Siegerehrung unüberhör- und unübersehbar, „endlich können wir einen Haken unter die Saison 2019 machen!“
Und auch NOO-Auswerter Günter Porst (Plattling) freut sich, endlich die Ergebnisse fertig machen zu können und die Feierlichkeiten für den Abschluss der Saison 2019 vorzubereiten – aber auch die Vorbereitungen für das Jubelfest aus Anlaß des 50-Jährigen Bestehens des NOO-Pokals wirft schon seit Wochen seine Schatten voraus.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


„Endlich Ende!“:

Coburger und Hofer Motorsportler feiern das Ende einer langen Saison

(gpp) – „Endlich können wir einen Haken unter diese doch lange Saison machen!“, freuen sich die Coburger und Hofer Motorsportler. Vor allem die Orientierungsspezialisten, deren Saison ja schon (wie in jedem Jahr) am ersten Samstag des neuen Jahres mit der berühmt-berüchtigten Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts beginnt, mußten am längsten warten, denn der Saisonabschluss mit der „Mauritius“-Orientierungsfahrt des AMC Coburg im ADAC fand erst am zweiten November-Wochenende statt.
Am leichtesten hatten es dagegen die PKW-Geschicklichkeits-Turnier-Fahrer, deren Saison begann erst Mitte Mai und endete nach drei Veranstaltungen, einmal beim AMC Naila und zweimal beim MSC „Globus“ Pausa schon wieder Anfang August.
Dazwischen tummelten sich die Slalomspezialisten, vom Feiertag des 1. Mai beim AC Hof bis zum Flugplatz-Slalom des ADAC-Ortsclubs Naila Anfang Oktober sowie die Cross-Slalom-Piloten, die ihre sonntäglichen Doppel-Veranstaltungen von Anfang Mai bis Ende September ausfuhren.
Die Rallyesportler begannen Anfang Juni beim AC Ebern und beendeten ihre Saison mit der traditionellen Herbst-Rallye des MSC Fränk. Schweiz, die in diesem Jahr bereits am zweiten Oktober-Samstag stattfand.
Die meisten Sportfahrer des AMC Coburg im ADAC und des AC Hof stellten sich beim Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO), im Regionalpokal Oberfranken (RPO), in der Bezirksmeisterschaft Oberfranken des Bayer. Motorsport-Verbandes (BMV) und in den Meisterschaften des ADAC Nordbayern ihren Konkurrenten, und konnten in vielen Fällen gute vordere Platzierungen erreichen.
Von den Coburger Motorsportlern belegte der dritte Dinkel-Sohn Marcel (Rossach) im nordbayerischen ADAC-Rallye-Pokal Rang acht, im Regionalpokal Oberfranken (RPO) belegten seine Vereinskameraden Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner (beide Ebensfeld) – da sie nicht alle Rallye-Veranstaltungen gemeinsam gefahren waren – die Plätze zehn und 16. Unter den insgesamt 50 klassierten Teilnehmern kamen Francesco Gertloff und Thomas Neugebauer (Schalkau/Neustadt b. Coburg) gemeinsam auf Platz 28 und André Wittmann (Lautertal) auf Platz 29. Im Automobilslalom belegten Vater Arnfried und Sohn Stefan Bätz (beide Meeder) die Plätze 11 und 13. Bei den Orientierungssportlern ´franzte` sich André Wittmann als Beifahrer bis auf Platz fünf nach vorne, Volker Honold und Andreas Vießmann (beide Coburg) wurden 13.te, Dieter Strunz (ebenfalls Coburg) kam auf Platz 14 und Markus Furkert (Grub am Forst) auf Rang 16. Im Cross-Slalom belegte Matthias Bätz (Meeder) mit lediglich sechs Teilnahmen an insgesamt zwölf Veranstaltungen Platz 21.
Im Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) belegte Matthias Bätz sogar ´nur` Rang 24. In der Rallye-Wertung fuhren sich Hillmann/Wollner gemeinsam bis auf Platz sechs nach vorne und Gertloff/Neugebauer verpaßten mit Rang elf die Top Ten nur knapp. Mit seinem Sieg bei der Rallye in der Fränk. Schweiz kam Coburgs Rallye-Aushängeschild Dominik Dinkel bis auf Platz 12 nach vorne. In der Slalomwertung des NOO-Pokals erreichten Arnfried und Stefan Bätz die Plätze 10 und 16, und in der Sparte Orientierungsfahrt landete der Meister von 2017, André Wittmann (Lautertal) auf Platz drei bei den Fortgeschrittenen, während Honold/Vießmann mit Rang elf die Pokalränge knapp verpaßten. Wittmann´s Beifahrer Dieter Strunz (Coburg) kam mit zwei Veranstaltungen weniger auf Platz 13. Weitere Plätze im mit 43 Teilnehmer klassierten Feld, belegten Markus Furkert (Grub am Forst) auf Platz 16, Andi Fleischmann und Michael Metzner (Scherneck/Rödental) kamen auf Platz 21 und der Rossacher Rallyefahrer Patrik Dinkel kam mit einem Orientierungs-´Ausflug` zur Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts noch auf Platz 22.
Die Motorsportler des AC Hof holten mit Helmut Hodel in der Nordbayerischen ADAC-Rallye-Meisterschaft den dritten Platz, mit Rang elf verpaßte Ehefrau Sabine Heinzel (beide Hof) als Beifahrerin bei Wolfgang Stopfer die Top Ten nur knapp. Im Regionalpokal Oberfranken (RPO), der sich aus anderen Veranstaltungen zusammen setzt, kam Helmut Hodel auf Platz 11 und Wolfgang Plank (Hof) wurde 18.ter. Im Automobil-Slalom kamen Stefan Vogtmann (Hof) und Fabian Sandner (Himmelkron) unter knapp 50 Teilnehmern auf die Plätze 25 und26. Im Orientierungssport landeten Helmut Hodel und Beifahrer Wolfgang Schmidt (Oberkotzau) mit Rang neun noch unter den Top Ten und im Cross-Slalom wurde Helmut Hodel noch guter Zehnter.
Im Cross-Slalom des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) wurde Helmut Hodel Zwölfter, Stefan Lindemann (Münchberg) und Robert Plietsch (Röslau) kamen auf die Plätze 22 und 23. In der Rallye-Wertung fuhren sich Helmut Hodel und Wolfgang Plank gemeinsam bis auf Platz vier nach vorne, Sabine Heinzel belegte Platz 20. Im Automobil-Slalom kam Stefan Lindemann unter über 70 (!) klassierten Teilnehmern bis auf Platz 14 nach vorne, Fabian Sandner wurde 19ter und Mario Rückner (Schwarzenbach/Wald) 22ter. Stefan Lindemann bewies in der Slalom-Oldtimer-Gleichmäßigkeitswertung dass er nicht nur schnell, sondern auch gleichmäßig schnell durch den Pylonenwald eilen kann, denn in der entsprechenden Sonderwertung kam er „völlig überraschend“ auf Rang vier! Mario Rückner wurde 14ter. In der Orientierungswertung der Fortgeschrittenen kamen Helmut Hodel und Wolfgang Schmidt unter den 43 klassierten Teilnehmern mit Rang neun noch unter die Top Ten, während Stefan Lindemann und Thomas Sandner punktgleich den 33. Platz erreichten. In der Klasse der Anfänger eroberte sich Robin Beck einen guten vierten Platz.
In der Bezirksmeisterschaft Oberfranken des Bayerischen Motorsport-Verbandes (BMV) fuhren die Hofer Motorsportler lediglich einen dritten Rang in der Sparte Rallye durch Helmut Hodel und Wolfgang Plank ein.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de sowie www.ac-hof.de.

Gerd Plietsch


Stressig, aber doch erfolgreich:

Coburger Motorsportler beim „Akademischen“ in Hockenheim erfolgreich

(gpp) – „Das war ein stressiges Wochenende – aber es war erfolgreich!“ stöhnten die Coburger Motorsportler nach der sonntäglichen Rückfahrt vom Hockenheimer Motodrom ins heimische Oberfranken.
Denn nach der samstäglichen Coburger „Mauritius-Orientierungsfahrt“, bei der Andi Fleischmann (Scherneck) als einer der Fahrtleiter fungierte, und auch seine Vereinskameraden Martin P., Volker Honold und Andreas Viessmann (beide Coburg) als tatkräftige Helfer mitgewirkt hatten, reiste das Quartett Schlag Mitternacht in badische, um am dortigen traditionellen „Akademischen“ Fahrtraining auf dem Hockenheim teilzunehmen.
Die Veranstaltung wird seit über 50 Jahren durchgeführt, es ist kein Rennen, „…es gibt keine Wertung, zum Saisonabschluss treffen sich Fahrer, Teamchefs, Mechaniker und dergleichen mehr, um noch einmal ohne Leistungs- und Wettbewerbsdruck ´Auto zu fahren`!“ so der Coburger Fleischmann im Pressegespräch.
Zum bereits achten Mal fuhren Fleischmann/P. das „Akademische“ in Hockenheim, in diesem Jahr erstmals einen Kurs von 4,57 km Länge, da der kleine Kurs wegen einer Teststrecke für Porsche nicht mehr zur Verfügung stand. Doch wegen Nebels konnte der erste Lauf erst mit eineinhalbstündiger Verspätung beginnen, „weswegen wir nur zwei Runden fahren konnten“, so Andi Fleischmann, der seinen VW Golf 4 innerhalb der kurzen Zeit nicht in das vorgeschriebene Zeitfenster von –2 / +4 sec. Abweichung bringen konnte.
Im zweiten Lauf lief´s erheblich besser, Fleischmann/P. konnten sieben Runden absolvieren von denen sechs im vorgegebenen Zeitfenster lagen.
Allerdings gibt es bei dieser Veranstaltung, die aus versicherungstechnischen Gründe keinerlei Renncharakter aufweisen darf auch keine offiziellen Zeiten, „aber wir haben uns das unter der Hand ´zusammen gepfrimelt`, und errechnet, dass wir in unserer mit 32 Teilnehmern besetzten Klasse Erste geworden wären!“ Das zweite Team des AMC Coburg im ADAC, Honold/Viessmann hätte mit ihrem Toyota Yaris und Rang drei ebenfalls das imaginäre Siegertreppchen erreicht.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Ehrung von Sportlern und Jubilaren:

Kameradschaftsabend des Motorsportclubs Gefrees

(gpp) – Noch vor Beginn der alljährlichen Vorweihnachtszeit treffen sich die Motorsportler des MSC Gefrees um ihren Jahresabschluss zu begehen. Die Aktiven, aber auch die noch nicht, oder nicht mehr, aktiven Mitglieder treffen sich, um ihre Erfolge zu feiern, und evtl. Mißerfolge – so es denn solche überhaupt gäbe – nachzuarbeiten. Und aufgrund des früheren Datums nennen die Gefreeser ihre Treffen weder Advents- noch Weihnachtsfeier, sondern Kameradschaftsabend.
Und in im Gefreeser Volkshaus ist diese Kameradschaft vom fast kindlichen Nachwuchs bis hin zu den in Ehren ergrauten Jubilaren deutlich zu spüren, und ohne dass das Wort Kameradschaft einen wie auch immer gearteten negativen Beigeschmack hätte!
Vorsitzender Uwe Liebig (Gefrees), der den Verein schon seit fast vier Jahrzehnten sach- und fachkundig, aber auch launig, leitet, begrüßte die Anwesenden und hob dabei die besondere Bedeutung des Wortes Kameradschaft hervor, „   denn dies bedeutet Leben und Zusammenhalt, auch um die in Zukunft anstehenden Aufgaben und Veränderungen gerade in Sachen Motorsport zur meistern!“
Bevor Liebig allerdings seinen ausführlichen und von einer Dia-Show begleiteten Jahres-Rückblick begann, begrüßte er neben Vertretern der Feuerwehr und des Roten Kreuzes vor allem die Ehrenmitglieder Edgar Blumreich, Heinz Beck, Hans-Rainer und Karlheinz Jung, Loni und Hans Liebig, Karl und Georg Reichel, Rudolf Ruckdeschel, Peter Schrang und Erwin Wesinger sowie die Vertreter des TV Gefrees, die zusammen mit Rainer Lottes für die Verpflegung verantwortlich zeichneten. Liebig zog erwartungsgemäß eine erfolgreiche Bilanz, die neben etlichen gesellschaftlichen Veranstaltungen vor allem den Sportbetrieb betrafen, wo sich Gefreeser Motorsportler vom Fahrrad-Trial, über den Motorrad-Enduro-Sport und den Trial-Sport bis hin zum Vierradsport, mit dem Rennkart und vor allem den Cross-Slalom-Wettbewerben, den Orientierungsfahrten bis hin zu Rallyes bei der Deutschen Meisterschaft, und sogar im Ausland, überaus erfolgreich engagiert hatten. „Herausragend ist dabei sicherlich Beifahrer Felix Kießling, der zusammen mit seinem Coburger Fahrer Patrik Dinkel die diesjährigen ADAC-Rallye-Masters gewinnen konnte.
Höhepunkt und Abschluss war schließlich die Ehrungen langjähriger MSC-Mitglieder durch Uwe Liebig, die von 10-jähriger bis hin zu 50-jähriger Vereinstreue reichten.
Weitere Informationen über die sportlichen Erfolge im Einzelnen und die langjährigen Vereinsmitglieder gibt es im Internet unter
www.msc-gefrees.de.

Gerd Plietsch


„Es ist wieder vollbracht!“:

Berichte und Meinungen im gpp – motorsport-info

(gpp) – Puh…..
Es scheint tatsächlich vollbracht zu sein.
Wieder einmal ist es uns offensichtlich gelungen, 24 (!) gpp – motorsport-info ´s  mit Text und damit hoffentlich auch ein wenig mit Leben gefüllt zu haben – und hoffentlich haben sich unsere geneigten Leser sich allzusehr gelangweilt?!
Wie schon in den letzten Wochen wohl immer ein wenig angeklungen, mehren sich in uns die Gedanken und Ideen um einen Abschluss, ein Ende dieser Tätigkeit/en.
Im fünfzigsten Jahr des Nord-Ost-Oberfranken-Pokals (NOO) reichen einige der Verantwortlichen den Stab – an wen auch immer – weiter, und die Überlegungen gehen dahin, uns ihnen anzuschließen.
Aber so wie nicht alle Gäste einer Familienfeier nach deren Abschluss gemeinsam gehen sollten, wollen auch wir nicht gleichzeitig mit anderen den ´Bettel` hinschmeißen; obwohl dies wohl allzu stark und vor allem zu pessimistisch und negativ ausgedrückt wäre.
Aber da wir unsere ersten Presseberichte für die tägliche Heimatzeitung schon Anfang der siebziger Jahre verfaßt haben, bevor im Jahr 1977 die ersten Berichte im damaligen „Sportfahrer“ erschienen sind, werden wir uns evtl. noch zwei, drei Jahre geben – „aber dann sollte doch endlich Schluss sein!“
Doch zunächst gönnen wir Euch und uns eine weihnachtliche Schaffenspause, die ja durch die Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ des MSC Helmbrechts am 4. Januar 2020 eh´ schon wieder unter- oder vielleicht sogar schon abgebrochen wird.
Leider, oder Gottseidank, wie jeder gerne möchte….
Und für alle, die selbst in den Weihnachts- und Neujahrs-Feiertagen nicht auf unseren geliebten Motorsport verzichten wollen oder können, denen sei unsere neueste Broschüre „50 Jahre Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO)“ ans Herz gelegt, in der auf 174 (!) Seiten zahlreiche Artikel und noch mehr alte und ältere, aber auch natürlich junge und aktuelle Bilder über diese deutschlandweit älteste und räumlich größte Motorsport-Veranstalter-Gemeinschaft enthalten sind.
Für 29,95 € sowie die entsprechenden Versandkosten gibt´s dieses einmalige Werk; sofern die Bestellung zeitnah erfolgt, kommt auch die Lieferung vielleicht sogar noch rechtzeitig für den Weihnachtsbaum zu Euch.
Schon jetzt ´mal eine geruhsame Vorweihnachtszeit, später noch ein frohes Fest und einen guten Rutsch in 2020,

Gerd Plietsch


Alle Jahre wieder:

Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“

(gpp) – So wie gute 14 Tage vorher alle Jahre das Christkind kommt, kommt am ersten Samstag im Januar die Winter-Nacht-Orientierungsfahrt „Sewastopol“ ( Samstag 4. Januar) auf die Teilnehmer zu, bzw. umgekehrt, denn die Teilnehmer strömen immer in hellen Scharen an diesem Samstag nach Helmbrechts – die „Sewastopol“ ist ´Pflichtprogramm`. Auch wenn man sich, so kein richtiger Winter ist, und auch kein EisPokal stattfindet, hinterher noch einmal ordentlich zur Ruhe begeben kann, bis die Motorsport-Saison mit den weiteren ersten Orientierungsfahrten dauerhaft beginnt.
Aufgrund des Andrangs ist eine schnelle Nennung geboten, denn die Starterzahl ist begrenzt und die Nennliste wird am 24. Dezember definitiv geschlossen! Das Nenngeld beträgt 40 € und das Prozedere vor dem Start beginnt ab 13 Uhr mit der Papierabnahme im Schützenhaus in Wüstenselbitz. Dort findet um 15:40 Uhr auch die Fahrerbesprechung statt und dort gibt es ab 16:30 Uhr auch die Fahrtunterlagen für die Beifahrer. Der Start beginnt ab 17:01 Uhr und dann werden die Teams, welche in mehrere Klassen eingeteilt sind, auf die nächtliche Reise geschickt. Für Anfänger gibt es ein paar Erleichterungen, aber Pflicht ist für jedes Teams – wie seit Beginn der winterlichen „Sewastopol“ (denn sie wurde in den Anfangsjahren auch ein paar Mal im Sommer durchgeführt; Anm. d. Verf.) – das Mitführen einer Schaufel!
Gegen Mitternacht werden die Teams dann wieder im Ziel erwartet, die Siegerehrung findet ca. 1 Stunde nach Eintreffen des letzten Teilnehmer im Bürgersaal in Helmbrechts statt.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.sewastopol.de.

Gerd Plietsch